(12.04.26) Gedanken für Maria – Von unterschiedlichen Geschwindigkeiten
Liebe Maria,..
danke für unser Gespräch heute. Deine Gedanken haben mir gezeigt, wie sehr du dich gedanklich noch immer auf dem Beifahrersitz befindest – auch wenn du versuchst, für dich einen Frieden damit zu finden, dass du nicht physisch dabei sein kannst.
Du hast recht: Diese Reise, so wie ich sie gerade allein mit Tequila durchziehe, wäre für uns beide im Team nichts gewesen. Aber genau darin liegt der Punkt: Wenn wir gemeinsam unterwegs wären, sähe diese Reise völlig anders aus. Wir hätten die Zeit anders gedehnt, die Pausen anders gesetzt.
Dass ich jetzt „schnell“ mache, ist kein Zeichen dafür, dass die ursprüngliche Idee falsch war. Es ist lediglich das Ergebnis davon, dass ich mich nun an niemanden anpassen muss, ausser an die Pausenzeiten von Tequila. Ich reise in meinem ganz eigenen Rhythmus, um die Mongolei zu erreichen, solange Geist und Körper (und mein Bechterew) es zulassen.
Sei unbesorgt: Dass es für mich gerade so passt, heisst nicht, dass es für „Uns“ nicht anders gepasst hätte. Ich nehme dich im Herzen mit, aber am Steuer sitze ich gerade als der Dieter, der ich bin: zielorientiert, logisch und im Reinen mit dem Asphalt unter mir.
— Die logische Einordnung aus Dieters Sicht findest du hier: [Logik vs. Interpretation: Warum „meine“ Reise nicht „unsere“ Reise sein kann]
(31.03.26) Es ist wie es ist …. mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen.
