Motivation am Ende? Wenn die Strasse zum psychologischen Gegner wird!

(11.05.26 ff.) Drei Nächte und zwei volle Tage musste ich in Ak-Boom stehen bleiben, bis ich wieder halbwegs fahrtauglich war. Die gute Nachricht zuerst: Ich habe den Männerschnupfen überlebt. Weiter ging es trotzdem erst mal nur mit der chemischen Keule aus Paracetamol, Silomat und Dolo-Dobendan. Noch eine Woche später kämpfe ich mit den Nachwehen in … Weiterlesen

Die Propheten des Scheiterns und die Realität der Panzerpisten

(05.05.26) Bevor ich den Altai tiefer unter die Räder nahm, war ich Gast in den digitalen Hallen der „Overland-Profis“. In Facebook-Gruppen wie „Overlanding Asia“ oder „Overland World Wide“ herrscht ein eisernes Gesetz: Ohne hochgelegten Offroader mit Schnorchel und Winden bist du im Osten verloren. Als ich dort mein Gespann präsentierte – den Mazda CX-5 und … Weiterlesen

Das Plumpsklo im Nirgendwo und der Point of No Return

(04./05.05.26) Nach dem Zoll erwartete mich ein Zeitsprung. Kasachstan nutzt seit 2024 landesweit eine Einheitszeit (UTC+5), obwohl es geografisch stolze vier Zeitzonen umspannt. An der Grenze war es plötzlich fünf Stunden später als in der Heimat. Mörderische Schlaglöcher und die Rettung durch Timur Die Strassen im Altai sind tückisch. Es gibt Schlaglöcher, die so tief … Weiterlesen

Zwischenstopp an der Uba: Hausaufgaben erledigt, Kurs Ost

(03.04.26) Hier stehe ich nun, am ruhigen Ufer der Uba in Schemonaicha. Es ist kurz vor der Mittagszeit, und die Stille am Wasser ist genau das, was ich nach dem „Tsunami der Gastfreundschaft“ der letzten Tage brauchte. Dieser Platz ist kein Zufall, sondern ein funktionaler Rückzugsort. Das Reisetagebuch ist nun auf dem aktuellen Stand. Die … Weiterlesen

Die Realität hat Schlaglöcher: Von Babs, Sandblechen und 11 Stunden Stillstand

(16.04.26 – Nachtrag aus dem Grenz-Niemandsland) Nachdem ich gestern den Parkplatz beim Beratungszentrum geräumt hatte, galt die erste Sorge wie immer Tequila: Gassi, Füttern, dann Systemcheck. Mein Ziel für den Tag war klar: Das Jvari-Kloster. Nicht nur wegen des „Adlerhorst-Blicks“, sondern als strategischer Treffpunkt für eine ganz besondere „Menschenwege-Begegnung“. Die Sandblech-Mission Dort am Jvari-Kloster traf … Weiterlesen

Menschenwege am Meer: Von Schlammpfoten und purer Gastfreundschaft

Der heutige Tag hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich diese Reise mache. Es sind nicht die Monumente oder die Landschaften, die bleiben – es sind die unerwarteten Gesten der Menschen. Der „dreckige Hundehalter“ am Premium-Tisch Samsun habe ich heute bewusst gemieden; dieser 700.000-Einwohner-Moloch passte einfach nicht in mein Konzept. Ich brauchte Weite und Meer. … Weiterlesen