Der Sündenfall von Almaty: Warum das Paradies in Kasachstan liegen muss

(19./20.05.26) Almaty, das frühere Alma-Ata, war das grosse logistische Etappenziel im Pflichtenheft. In zwei sauber durchgezogenen Fahrtagen bin ich mit dem Caravan-Gespann gut angekommen. Doch der Name dieser Millionenstadt hält heute nicht mehr, was er historisch verspricht. DER NAME ALMATYDer Name Almaty stammt aus dem Kasachischen und leitet sich direkt von dem Wort „Alma“ (Apfel) … Weiterlesen

Motivation am Ende? Wenn die Strasse zum psychologischen Gegner wird!

(11.05.26 ff.) Drei Nächte und zwei volle Tage musste ich in Ak-Boom stehen bleiben, bis ich wieder halbwegs fahrtauglich war. Die gute Nachricht zuerst: Ich habe den Männerschnupfen überlebt. Weiter ging es trotzdem erst mal nur mit der chemischen Keule aus Paracetamol, Silomat und Dolo-Dobendan. Noch eine Woche später kämpfe ich mit den Nachwehen in … Weiterlesen

Eine Krönung der Gastfreundschaft: Svetlana, Alexey und Karina

(30.04.26) Bloggen, das Reisetagebuch schreiben – das gehört für mich fest zur Reise dazu, genau wie das Tanken, Einkaufen oder die technische Wartung des Gespanns. Es ist ein Prozess der Verarbeitung. Am 30. April war es jedoch viel zu spät dafür. Nach einem intensiven Tag, an dem ich über 400 Kilometer auf der M-36 zurückgelegt … Weiterlesen

Stille am Lost Place – Die Rückkehr zum Ich

(21.04.26) Standort: Verlassene Pumpstation, Kalmückien Ruhe. Leerer Kopf. Keine Internetverbindung. Filterkaffee. Schwarzwälder Waldbeeren-G’sälzbrot. Ich wachte heute an einem Ort auf, welchen die Zeit angehalten hat. Hinter einem verlassenen Werkstattgebäude, vermutlich eine alte Pumpstation. Eine Tür stand offen 😉 und ich sah Dokumente, Arbeitskleidung und einen Kalender von 2018. Es wirkt, als hätten die Arbeiter alles … Weiterlesen

Die Realität hat Schlaglöcher: Von Babs, Sandblechen und 11 Stunden Stillstand

(16.04.26 – Nachtrag aus dem Grenz-Niemandsland) Nachdem ich gestern den Parkplatz beim Beratungszentrum geräumt hatte, galt die erste Sorge wie immer Tequila: Gassi, Füttern, dann Systemcheck. Mein Ziel für den Tag war klar: Das Jvari-Kloster. Nicht nur wegen des „Adlerhorst-Blicks“, sondern als strategischer Treffpunkt für eine ganz besondere „Menschenwege-Begegnung“. Die Sandblech-Mission Dort am Jvari-Kloster traf … Weiterlesen

Georgische Nächte: Kühe, Kälte und Camper-Instinkt

(15.04.26) Warnung vorab: Wer glaubt, Georgien nach Sonnenuntergang wie eine deutsche Autobahn befahren zu können, hat seine Achsen bereits abgeschrieben. Hier gilt das Gesetz des Tageslichts. Der Plan und die Realität Knapp drei Stunden Fahrzeit – mehr war heute nicht drin. Nach zweieinhalb Stunden kroch die Müdigkeit in die Knochen, und die Dämmerung in Georgien ist … Weiterlesen

Zwischen Bangen, Beten und Beamten-Witzen: Der Grenztag nach Georgien

(14./15.04.26) Eine Warnung vorab: Wer nur durch Instagram scrollt und nach 15 Sekunden das Interesse verliert, kann jetzt wegklicken. Dieser Beitrag ist ein Reisetagebuch im wahrsten Sinne. Er ist lang, er ist ehrlich und er ist für Menschen geschrieben, die noch lesen können und wollen. Willkommen in meiner Realität. 😉 Das Herz in Vorarlberg, der Körper am … Weiterlesen

Die zwei Gesichter der Türkei: Von Hightech-Glanz und Strassendreck

(12.04.26) Nach inzwischen über 560 Kilometern auf türkischem Boden drängt sich mir ein Vergleich auf, den ich so nicht im Fokus hatte. Es ist ein Land der extremen Gegensätze. Mein subjektiver Eindruck: Dort, wo die Türkei „Top“ ist – bei der modernen Infrastruktur, der Sauberkeit der Raststationen und der Effizienz der Gastronomie – kann Deutschland … Weiterlesen

Weniger Gewicht, mehr Diesel – Warum Tequila und ich jetzt als „Mann-Hund-WG“ in den Osten ziehen

(31.03.26) Man sagt ja immer, man solle sich auf einer Reise auf das Wesentliche konzentrieren. Dass das Schicksal dieses „Wesentliche“ so wörtlich nimmt und mir kurz vor knapp die Beifahrerin aus dem Caravan streicht, war so nicht geplant. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Als ich Maria über Parship kennenlernte, stand mein Plan für die … Weiterlesen

Meine Nicht-Reise (Maria)

(31.03.26) Es ist leider so, dass ich am Rücken operiert werden muß. Seit Montag steht fest, die Reise fällt für mich ins Wasser. Darüber bin ich sehr traurig …… ich hätte meinen liebsten Dieter gerne begleitet. 😭