Die unvorhersehbare Sekunde: Warum das Caravan-Gespann ab sofort Geschichte ist

(06.06.2026) Es war ungefähr 19 Uhr, als ich Aqtöbe nach vier Tagen des erzwungenen Hochwasser-Asyls und der intensiven Regeneration hinter mir liess. Ich fühlte mich absolut entspannt, ausgeruht und mental darauf fokussiert, Strecke nach Westen zu machen, um den Rückweg nach Deutschland konsequent einzuleiten. Ich steuerte das Gespann auf die A-27 in Fahrtrichtung Atyrau. Die … Weiterlesen

Schlaglöcher in Zentral Asien – Eine Annäherung in Theorie und Praxis

Bei den täglichen Fahrten über die endlosen Strassen von Zentral Asien wurde ich zwangsläufig mit deren Zustand konfrontiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass Schlagloch ungleich Schlagloch ist und auch Bodenwellen etwas eigenwillig sind. Dass Bahnübergänge immer eine Katastrophe sind und das Verkehrszeichen «Achtung Bodenwelle» für jegliche Art von Strassenschäden steht.

Der Sündenfall von Almaty: Warum das Paradies in Kasachstan liegen muss

(19./20.05.26) Almaty, das frühere Alma-Ata, war das grosse logistische Etappenziel im Pflichtenheft. In zwei sauber durchgezogenen Fahrtagen bin ich mit dem Caravan-Gespann gut angekommen. Doch der Name dieser Millionenstadt hält heute nicht mehr, was er historisch verspricht. DER NAME ALMATYDer Name Almaty stammt aus dem Kasachischen und leitet sich direkt von dem Wort „Alma“ (Apfel) … Weiterlesen

Zwischenstopp an der Uba: Hausaufgaben erledigt, Kurs Ost

(03.04.26) Hier stehe ich nun, am ruhigen Ufer der Uba in Schemonaicha. Es ist kurz vor der Mittagszeit, und die Stille am Wasser ist genau das, was ich nach dem „Tsunami der Gastfreundschaft“ der letzten Tage brauchte. Dieser Platz ist kein Zufall, sondern ein funktionaler Rückzugsort. Das Reisetagebuch ist nun auf dem aktuellen Stand. Die … Weiterlesen

Idee bis Planung: Mit dem Wohnwagen teils auf der Neuen Seidenstrasse bis in die Mongolei

(2024 bis 05.04.26) Wie aus einer spontanen Eingebung ein intensiver Planungsprozess wurde Die Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer begleitet mich schon seit Jahren. Seit 2015 reise ich deshalb sehr viel durch Europa, vorrangig mit meinem Caravan-Gespann. Aus einem vagen Fernweh entwickelte sich schliesslich eine konkrete Vision: Mit dem Wohnwagen auf dem Landweg Richtung Osten zu … Weiterlesen