Motivation am Ende? Wenn die Strasse zum psychologischen Gegner wird!

(11.05.26 ff.) Drei Nächte und zwei volle Tage musste ich in Ak-Boom stehen bleiben, bis ich wieder halbwegs fahrtauglich war. Die gute Nachricht zuerst: Ich habe den Männerschnupfen überlebt. Weiter ging es trotzdem erst mal nur mit der chemischen Keule aus Paracetamol, Silomat und Dolo-Dobendan. Noch eine Woche später kämpfe ich mit den Nachwehen in … Weiterlesen

Das finale Testament: Der Männerschnupfen von Akbom

(10.05.26) Nun sitze ich hier und schreibe mit letzter Kraft. Es hat mich erwischt: Der Männerschnupfen. In meiner Reiseapotheke herrscht Hochbetrieb, doch wir wissen: Diese Krankheit ist für Männer meist final. Mein Kopf ist dick, die Glieder schmerzen mehr als die Radlager meines Bürstner. Ich habe im heroischen Überlebenskampf gerade noch die Buchhaltung und diese … Weiterlesen

Wettlauf gegen die Zeit: Der Deklarations-Wahnsinn am Schalter

(08.05.26) Die Flucht zurück nach Russland war kein Heimkommen, sondern ein Sturz in ein bürokratisches Minenfeld. Ich stand am russischen Zoll, die Uhr im Nacken, und sah den Offroad-Camper aus Kasachstan, der bereits seit zwei Tagen im Zollhof festsass. Die Angst, dass mir das gleiche Schicksal blüht – gefangen im Niemandsland, ohne Vorräte, mit Hund, … Weiterlesen

Zwischen Bestamak und Astana: Die Suche nach der nackten Ehrlichkeit

1. Der steinerne AuslöserGestern, auf dem Weg nach Astana, hielt ich am Monumentalfriedhof von Bestamak. Die prunkvollen Gräber junger Frauen und die ockerfarbenen Kuppeln gegen den weiten Horizont haben mich fasziniert. Doch hinter den 105 Fotos (siehe Polarsteps), die ich dort machte, verbirgt sich eine tiefere Frage: Was bleibt am Ende vom Menschen übrig? 2. … Weiterlesen

2.000 Tenge und das Kasachische Rätsel

(25.04.26) Standort: Bahor Teehaus (nahe Chromtau) Der Tag begann mit logistischer Präzision. 8:30 Uhr Start, das Ziel: Kilometer fressen Richtung Hauptstadt. Erster Stopp nach 38 km in Kandyagash. An der Helios-Tankstelle passierte das, was mein Gespann oft auslöst: Begeisterung. Der Tankwart wollte unbedingt Fotos vom „CX-E“ und dem Bürstner machen. Service-Level: Maximum. Wasservorrat für Tequila, … Weiterlesen

Zwischen Bangen, Beten und Beamten-Witzen: Der Grenztag nach Georgien

(14./15.04.26) Eine Warnung vorab: Wer nur durch Instagram scrollt und nach 15 Sekunden das Interesse verliert, kann jetzt wegklicken. Dieser Beitrag ist ein Reisetagebuch im wahrsten Sinne. Er ist lang, er ist ehrlich und er ist für Menschen geschrieben, die noch lesen können und wollen. Willkommen in meiner Realität. 😉 Das Herz in Vorarlberg, der Körper am … Weiterlesen

Die zwei Gesichter der Türkei: Von Hightech-Glanz und Strassendreck

(12.04.26) Nach inzwischen über 560 Kilometern auf türkischem Boden drängt sich mir ein Vergleich auf, den ich so nicht im Fokus hatte. Es ist ein Land der extremen Gegensätze. Mein subjektiver Eindruck: Dort, wo die Türkei „Top“ ist – bei der modernen Infrastruktur, der Sauberkeit der Raststationen und der Effizienz der Gastronomie – kann Deutschland … Weiterlesen

Sauna statt Strecke: Boxenstopp für das Nervenkostüm

(10.04.26) Eigentlich wollte ich heute schon wieder Kilometer fressen. Doch nach dem gestrigen Technik-Krimi sagte mein Körper unmissverständlich: „Stopp!“ Obwohl die AdBlue-Geschichte gelöst ist, war ich innerlich total platt. Ich habe realisiert, dass unter der Oberfläche ständig der Gedanke an einen Reiseabbruch mitgefahren ist – ein echter Energieräuber. Erst nach einer Flasche Wein, einem guten … Weiterlesen

Weniger Gewicht, mehr Diesel – Warum Tequila und ich jetzt als „Mann-Hund-WG“ in den Osten ziehen

(31.03.26) Man sagt ja immer, man solle sich auf einer Reise auf das Wesentliche konzentrieren. Dass das Schicksal dieses „Wesentliche“ so wörtlich nimmt und mir kurz vor knapp die Beifahrerin aus dem Caravan streicht, war so nicht geplant. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Als ich Maria über Parship kennenlernte, stand mein Plan für die … Weiterlesen

Meine Nicht-Reise (Maria)

(31.03.26) Es ist leider so, dass ich am Rücken operiert werden muß. Seit Montag steht fest, die Reise fällt für mich ins Wasser. Darüber bin ich sehr traurig …… ich hätte meinen liebsten Dieter gerne begleitet. 😭