Das finale Testament: Der Männerschnupfen von Akbom

(10.05.26) Nun sitze ich hier und schreibe mit letzter Kraft. Es hat mich erwischt: Der Männerschnupfen. In meiner Reiseapotheke herrscht Hochbetrieb, doch wir wissen: Diese Krankheit ist für Männer meist final. Mein Kopf ist dick, die Glieder schmerzen mehr als die Radlager meines Bürstner.

Ich habe im heroischen Überlebenskampf gerade noch die Buchhaltung und diese seit Tagen überfälligen Berichte fertiggestellt. Danke an alle, die vor Sorge per Polarsteps versucht haben mich zu finden und auf diversen Wegen zu erreichen. Sollten die Männerwehwehchen nicht tödlich enden, ziehe ich morgen weiter Richtung Kasachstan. Ein Monat hin, zwei zurück – so der Plan. Wir sehen uns im Juli in der Heimat, sofern ich nicht als bleiches Denkmal des Männerschnupfens im Altai zurückbleibe.

Lebt wohl (vielleicht),
Euer Dieter

2 Kommentare zu „Das finale Testament: Der Männerschnupfen von Akbom“

  1. Hallo lieber Dieter,
    Kann Dir das gerade so gut nachfühlen, liege hier auch im Bett, Fieber, Husten, Heiserkeit und Tralala.
    Ich bin sehr, sehr froh von Dir zu hören, habe mir sehr große Sorgen gemacht.
    Alles Liebe und Gute für Dich und gute Besserung

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