Der Lehm-Morgen & Das kasachische Sauberkeits-Wunder

(24.04.26) Standort: Zharly, Gasthaus Askhana

Ruhe sieht anders aus. Wir wachten bei Regen auf. Was gestern wie harter Sand aussah, hat sich über Nacht in klebrigen Lehm verwandelt. Tequila und ich versuchten den Sprint zum Mazda, doch der Lehm war schneller. Das Ergebnis: Plateau-Sohlen aus Schlamm unter den Schuhen und Klumpen an den Pfoten. Tequila sprang auf ihre Matte, während ich versuchte, das Gröbste mit dem Lappen zu bändigen. Mein Invictus One Staubsauger wird in den nächsten Tagen Überstunden machen müssen.

Ich sitze gerade im Gasthaus Askhana in Zharly bei einem hervorragenden Mittagessen. Die letzten drei Tage waren so intensiv, dass zum Bloggen keine Energie blieb. In den folgenden Beiträgen erzähle ich euch von Schmugglerpfaden und dem verschwundenen Meer.

Aber eines muss ich vorab loswerden: Die Sauberkeit in Kasachstan. Seit Österreich habe ich einige Beiträge mit einer Müll-Kritik versehen. Ich könnte Bände über den globalen Unrat schreiben. Doch hier? Huch! Es ist sauber. So sauber wie an deutschen Strassen. Natürlich gibt es auch hier Unverbesserliche, die ihre Kippen aus dem Fenster werfen, aber das grosse Müll-Chaos bleibt aus. Nach der Grenzüberschreitung ist das – neben dem buddhistischen Tempel in Lagan – die erste Region, die nicht im Plastikmüll versinkt. Ein echtes Kompliment an dieses Land.

1 Kommentar zu „Der Lehm-Morgen & Das kasachische Sauberkeits-Wunder“

  1. Hallo Dieter,
    Das war sicher ein Bild für die Götter, Ihr beiden Schlammmumen.
    Aber Schlamm soll für die Haut ja sehr gesund sein( Fango)
    Das Du mal wieder einen sauberen Anblick und ein tolles Mittagessen genießen durftest freut mich sehr
    Liebe Grüße
    Von Jutta

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