Teil 7: Der Krieg am Fenster und das „Hunde-Wunder“

Nachdem Schalter 31 wegen des Schichtwechsels dichtgemacht hatte, brach im Zollgebäude Unruhe aus. Plötzlich bewegte sich die Masse wie auf Kommando auf Schalter 29 zu. Über eine Stunde lang passierte während des Wechsels absolut gar nichts – ein bürokratischer Totalstillstand. Ich fragte einen Beamten, der kurz in Schalter 31 verschwand, wann dort wieder geöffnet würde. … Weiterlesen

Teil 6: Das Deklarations-Fiasko – Schalter 31 und die „Rote Frau“

Der Beamte gab mir eine gestempelte Kopie meiner Papiere und schickte mich zum Fahrzeugscanner. In der Türkei war das geordnet – hier herrschte pures Chaos. Kein Vorhof, keine Linien. Fünf oder mehr Reihen drängelten auf ein einziges Tor zu. Lkw hupten, Roadies in Luxuskarren versuchten sich dazwischenzuquetschen. Ein Kampf um Zentimeter, der bei einem Fehler … Weiterlesen

Georgische Nächte: Kühe, Kälte und Camper-Instinkt

(15.04.26) Warnung vorab: Wer glaubt, Georgien nach Sonnenuntergang wie eine deutsche Autobahn befahren zu können, hat seine Achsen bereits abgeschrieben. Hier gilt das Gesetz des Tageslichts. Der Plan und die Realität Knapp drei Stunden Fahrzeit – mehr war heute nicht drin. Nach zweieinhalb Stunden kroch die Müdigkeit in die Knochen, und die Dämmerung in Georgien ist … Weiterlesen

Zwischen Bangen, Beten und Beamten-Witzen: Der Grenztag nach Georgien

(14./15.04.26) Eine Warnung vorab: Wer nur durch Instagram scrollt und nach 15 Sekunden das Interesse verliert, kann jetzt wegklicken. Dieser Beitrag ist ein Reisetagebuch im wahrsten Sinne. Er ist lang, er ist ehrlich und er ist für Menschen geschrieben, die noch lesen können und wollen. Willkommen in meiner Realität. 😉 Das Herz in Vorarlberg, der Körper am … Weiterlesen

Menschenwege am Meer: Von Schlammpfoten und purer Gastfreundschaft

Der heutige Tag hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich diese Reise mache. Es sind nicht die Monumente oder die Landschaften, die bleiben – es sind die unerwarteten Gesten der Menschen. Der „dreckige Hundehalter“ am Premium-Tisch Samsun habe ich heute bewusst gemieden; dieser 700.000-Einwohner-Moloch passte einfach nicht in mein Konzept. Ich brauchte Weite und Meer. … Weiterlesen

Sprung nach Asien: Zwischen Gastfreundschaft, „Schalter 101“ und Strassen-Rowdys

(11.04.26) Die letzte Nacht in Bulgarien war ein echter Segen. Ich schlief wie ein Stein – tief, fest und voller Träume. Entsprechend steif fühlte ich mich beim Aufwachen, doch ein ausgiebiger Morgenspaziergang mit Tequila brachte die Glieder wieder in Schwung. Kurz vor Mittag hiess es: Leinen los. Mit einer frischen Kanne Filterkaffee an Bord verliess … Weiterlesen

Menschenwege: Wenn der Hund zum Türöffner und Russisch zur Durststrecke wird

Müde, aber nicht übermütig: Etappe 2 von Lindau nach Maribor (07.04.26) Der zweite Tag liegt hinter mir. Ich bin müde, doch weit entfernt von Übermüdung – und erst recht nicht übermütig. Die Reise hat ihren eigenen Rhythmus und der heutige Takt führte mich von Lindau am Bodensee bis nach Maribor in Slowenien. Der schwäbische Sparkommissar … Weiterlesen

Weniger Gewicht, mehr Diesel – Warum Tequila und ich jetzt als „Mann-Hund-WG“ in den Osten ziehen

(31.03.26) Man sagt ja immer, man solle sich auf einer Reise auf das Wesentliche konzentrieren. Dass das Schicksal dieses „Wesentliche“ so wörtlich nimmt und mir kurz vor knapp die Beifahrerin aus dem Caravan streicht, war so nicht geplant. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Als ich Maria über Parship kennenlernte, stand mein Plan für die … Weiterlesen

Idee bis Planung: Mit dem Wohnwagen teils auf der Neuen Seidenstrasse bis in die Mongolei

(2024 bis 05.04.26) Wie aus einer spontanen Eingebung ein intensiver Planungsprozess wurde Die Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer begleitet mich schon seit Jahren. Seit 2015 reise ich deshalb sehr viel durch Europa, vorrangig mit meinem Caravan-Gespann. Aus einem vagen Fernweh entwickelte sich schliesslich eine konkrete Vision: Mit dem Wohnwagen auf dem Landweg Richtung Osten zu … Weiterlesen