Teil 1: Kaffee-Meditation und die Freiheit der Isolation

(18.04.2026) Nordossetien-Alanien.Nach der 17-Stunden-Odyssee am Grenzübergang Verkhnij Lars und nun über 9 Stunden tiefem Schlaf bin ich wieder fit. Fit zum Versorgen von Tequila, fit zum Kaffeetrinken und fit zum Bloggen. Gestern ging es nur noch darum, einen ruhigen Schlafplatz zu finden. Mein Tag beginnt mit der täglichen Kaffeezeremonie. Es musste schnell gehen, deshalb erst … Weiterlesen

Wochenend-Special: Der 17-Stunden-Zollkrimi von Verkhnij Lars

Liebe Leser von Menschenwege.de,was ihr hier lest, ist kein gewöhnlicher Blogbeitrag. Es ist die vollständige Rekonstruktion eines Grenzübergangs, der an die Grenzen der Belastbarkeit führt. Da ich als Asperger die Welt in Details und logischen Ketten wahrnehme, habe ich beschlossen, nichts zu kürzen. Dieser Text ist für euch, liebe Leser, für andere AS-Menschen als Hilfestellung … Weiterlesen

Die Realität hat Schlaglöcher: Von Babs, Sandblechen und 11 Stunden Stillstand

(16.04.26 – Nachtrag aus dem Grenz-Niemandsland) Nachdem ich gestern den Parkplatz beim Beratungszentrum geräumt hatte, galt die erste Sorge wie immer Tequila: Gassi, Füttern, dann Systemcheck. Mein Ziel für den Tag war klar: Das Jvari-Kloster. Nicht nur wegen des „Adlerhorst-Blicks“, sondern als strategischer Treffpunkt für eine ganz besondere „Menschenwege-Begegnung“. Die Sandblech-Mission Dort am Jvari-Kloster traf … Weiterlesen

Brückenfeste: Zwischen Rottweil-High-Tech und Georgien-Ruinen – Brücke von Agarebi

(15.04.26, 10:00 Uhr) Warnung vorab: Google Maps hat hier kapituliert. Mein Kopf nicht. Wer ein Caravan-Gespann liebt, der schiebt – oder er navigiert nach Satellitenbildern durch Industriebrachen. 😉 Das fotografische Gedächtnis vs. Algorithmen Manchmal ist mein Asperger-Gehirn wie eine High-Speed-Kamera. Gerade auf der Autobahn: Ein Sekundenbruchteil, ein Blick aus dem Augenwinkel – eine historische Hängebrücke. Das Bild … Weiterlesen

Die Suche nach dem weissen Igel: Ein Bericht aus der Zwischenwelt

(16.04.26, 7:00 Uhr) Mitten in der Nacht, irgendwo zwischen der kalten georgischen Erde und dem tiefen Schlaf der Erschöpfung, geschah es: Mein Begleiter, ein schneeweisser Igel mit einem leuchtend roten Entenschnabel und ebenso roten Füssen, ist mir entwischt. Es klingt absurd, doch in diesem Moment war es die dringlichste Mission meiner Reise. Die Suche dauerte … Weiterlesen

Georgische Nächte: Kühe, Kälte und Camper-Instinkt

(15.04.26) Warnung vorab: Wer glaubt, Georgien nach Sonnenuntergang wie eine deutsche Autobahn befahren zu können, hat seine Achsen bereits abgeschrieben. Hier gilt das Gesetz des Tageslichts. Der Plan und die Realität Knapp drei Stunden Fahrzeit – mehr war heute nicht drin. Nach zweieinhalb Stunden kroch die Müdigkeit in die Knochen, und die Dämmerung in Georgien ist … Weiterlesen

Zwischen Bangen, Beten und Beamten-Witzen: Der Grenztag nach Georgien

(14./15.04.26) Eine Warnung vorab: Wer nur durch Instagram scrollt und nach 15 Sekunden das Interesse verliert, kann jetzt wegklicken. Dieser Beitrag ist ein Reisetagebuch im wahrsten Sinne. Er ist lang, er ist ehrlich und er ist für Menschen geschrieben, die noch lesen können und wollen. Willkommen in meiner Realität. 😉 Das Herz in Vorarlberg, der Körper am … Weiterlesen

Zwischen Picknick-Idylle und Müllbergen: Ein Gruss aus dem Land der Kehrwoche

(14.04.2026) Ich stehe hier an meinem letzten Schlafplatz in der Türkei, direkt an einer wunderschönen, neuen Parkanlage mit Picknickhäuschen am Meer. Es ist so vieles im Entstehen, so vieles wird mit Mühe aufgebaut. Doch kaum dreht man sich um, blickt man auf Berge von Müll und Zigarettenkippen. Es macht mich ratlos. Eure Regierung und Verwaltung … Weiterlesen

Menschenwege am Meer: Von Schlammpfoten und purer Gastfreundschaft

Der heutige Tag hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich diese Reise mache. Es sind nicht die Monumente oder die Landschaften, die bleiben – es sind die unerwarteten Gesten der Menschen. Der „dreckige Hundehalter“ am Premium-Tisch Samsun habe ich heute bewusst gemieden; dieser 700.000-Einwohner-Moloch passte einfach nicht in mein Konzept. Ich brauchte Weite und Meer. … Weiterlesen

Ankunft am Meer: Warum ihr hier keine Postkarten findet

Eines vorab: Wer in diesem Blog auf der Suche nach klassischen Urlaubsfotos ist – endlose Strände, Museen, Denkmäler oder weite Landschaften -, wird enttäuscht werden. Wie ihr wisst, geht es bei www.Menschenwege.de um etwas anderes. Es geht um Begegnungen, um das Leben am Wegesrand und die Geschichten dazwischen. Natürlich gibt es hier Moscheen in Hülle … Weiterlesen

Morgengruss: Vom Muezzin geweckt – Kurs auf das Schwarze Meer

(13.04.26) Die Nacht im „Strassendreck“ war kurz. Um 5:00 Uhr morgens übernahm der Muezzin das Kommando. Mein subjektives Empfinden: Der Ruf zum Fajr-Gebet hat definitiv ein paar Dezibel mehr als unsere Kirchenglocken um sechs in der Heimat! Nachdem mich um 7:00 Uhr dann auch Tequila unmissverständlich an meine Pflichten erinnert hat, gibt es jetzt nur … Weiterlesen

Die zwei Gesichter der Türkei: Von Hightech-Glanz und Strassendreck

(12.04.26) Nach inzwischen über 560 Kilometern auf türkischem Boden drängt sich mir ein Vergleich auf, den ich so nicht im Fokus hatte. Es ist ein Land der extremen Gegensätze. Mein subjektiver Eindruck: Dort, wo die Türkei „Top“ ist – bei der modernen Infrastruktur, der Sauberkeit der Raststationen und der Effizienz der Gastronomie – kann Deutschland … Weiterlesen

Guten Morgen aus dem „Asien-Light“

(12.04.26) Der erste Morgen auf einem neuen Kontinent beginnt … nun ja, überraschend vertraut. Ich öffne die Wohnwagentüre und blicke direkt auf einen Burger King und einen Starbucks. Ich frage mich kurz: Wo zur Hölle bleibt eigentlich der LIDL?! 😉 Aber immerhin: Das Kebap-Restaurant dazwischen rettet die lokale Ehre! Spass beiseite: Die Raststätte hier ist … Weiterlesen

Sprung nach Asien: Zwischen Gastfreundschaft, „Schalter 101“ und Strassen-Rowdys

(11.04.26) Die letzte Nacht in Bulgarien war ein echter Segen. Ich schlief wie ein Stein – tief, fest und voller Träume. Entsprechend steif fühlte ich mich beim Aufwachen, doch ein ausgiebiger Morgenspaziergang mit Tequila brachte die Glieder wieder in Schwung. Kurz vor Mittag hiess es: Leinen los. Mit einer frischen Kanne Filterkaffee an Bord verliess … Weiterlesen